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Blovice - die offizielle Seite
Kruh přátel hudby v Blovicích
BLOVICE
und seine Umgebung
Die Stadt Blovice liegt im malerischen Tal des Flusses Úslava. Früher gehörte Blovice zu dem nicht weit entfernten Zisterzienser Kloster. Zahlreiche archäologische Funde zeugen von der Besiedlung seit der Steinzeit. Aus der Spätsteinzeit blieben eine Reihe von Siedlungen an einer Anhöhe erhalten: der Felsen in Bzí, Großer Stein bei Srby, im Wald Kamensko der Felsen über Vlkov und Polánka. Die erste schriftliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1284, aber die Geschichte wird datiert auf den Anfang des 15. Jahrhunderts. Damals fand auf dem nahegelegenen Berg Bzí eine große Versammlung statt. An der Spitze dieser Versammlung stand Václav Koranda der Ältere. 1420 brannte das Zisterzienser Kloster aus. Dann waren die Besitzer die weltlichen Feudalherren. Während ihrer Herrschaft in den Jahren 1760 - 1767 wurde an Stelle der gotischen Kirche die heutige Barockkirche St. Jan Evangelista erbaut.
An Stelle der ehemaligen Veste entstand das Schloss Hradiště. Um das Schloss herum wurden im 19. Jh englishe Parkanlagen angelegt. Das Schloss baute man im Jahr 1873 in pseudogotischem Stil in die heutige Gestalt um. Zu den schönsten Statuen der Stadt gehört eine Barockstatuegruppe des Heiligen Kreuzes, die sich auf der bewaldeten Anhöhe über dem Fluss Úslava befindet. Auf dem Stadtplatz gibt es die Statue des Heiligen Jan Nepomuk aus dem Jahr 1707. In Blovice gibt es auch ein Vaterlandsmuseum, das František Raušar 1913 gründete. Er war der Direktor der Volksschule und der bürgerlichen Schule in Blovice. Die Grundlagen des heutigen Museums bilden archäologische, völkerkundliche, literaturhistorische Exponate und Sammlungen der
bildenden Kunst. Zu den wertvollen regionalen Sammlungen gehören z.B. Produkte der
Glashütte in Nové Mitrovice, Spielzeuge aus Skašov und Werke der regionalen Maler.
Blovice ist der Geburtsort des bedeutenden Journalisten und Korrespondenten der englischen Zeitung „The Times" Adolf Opper de Blowitz, des Malers Jaroslav Šafařík - Šafara und des Bildhauers Václav Žalud. In der Stadt wirkten weiter der Dekan und Dichter F.J. Vacek - Kamenický, der Lehrer und Dichter V.M.Vejskrab Bělohrobský und der Maler Josef Matějka. Die Besucher der Stadt Blovice können viele Spaziergänge zu den historischen Stätten in der Umgebung unternehmen. Nicht weit von Blovice entfernt gibt es eine Ruine der gotischen Burg Vlčtejn. Mit der Ruine wird die Reihe der Sagen aus der Hussitenzeit und dem Dreißigjährigen Krieg verbunden. Im Jahr 1450 wurde hier ein Vertrag zwischen den Strakonicer und Poděbradyer Vereinen abgeschlossen. Vor dem Dreißigjährigen Krieg hielt sich auf der Burg Vlčtejn unser führender Schriftsteller Kryštof Harant von Polžice und Bezdružice auf. Sehr interessant sind auch die Kirchen in Žďár, Zdemyslice, Žákavá und Nezvěstice, die restauriert wurden. Die Kirche in Žďár gehört zu den idyllishen Winkeln in der Blovicer Umgebung. Dort gibt es Fresken aus dem Leben des Heiligen Wenzel aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Aus den Dörfern Ždírec und Měcholupy führen Waldwege zu einem 25,9 ha großem Gebiet mit geschütztem Waldbestand. Dieses Gebiet heißt Chejlava.